Glossar zur Barrierefreiheit im Facility Management

Nachschlagewerk für Barrierefreies Planen und Bauen
Dieses Glossar bietet eine umfassende Sammlung von Begriffen und Definitionen zur barrierefreien Planung, zum Bau, Umbau und Betrieb. Es dient als wertvolles Nachschlagewerk für Fachleute, die klare und präzise Terminologie benötigen. Mit einem Fokus auf Effizienz und Transparenz unterstützt es die Verbesserung der Kommunikation und hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
Adaptives Design
Designansatz Der die Anpassungsfähigkeit von Räumen und Einrichtungen an die individuellen Bedürfnisse von Nutzern fördert.
Akustische Barrierefreiheit
Maßnahmen zur Verbesserung der akustischen Umgebungsbedingungen Wie Schallabsorption und Geräuschreduktion, um die Verständlichkeit und Kommunikation zu erleichtern.
Assistive Technologien
Technologische Hilfsmittel Die Menschen mit Behinderungen unterstützen, z. B. Bildschirmlesegeräte, Hörgeräte oder sprachgesteuerte Geräte.
Automatische Türöffner
Türen Die sich automatisch öffnen und schließen, um den Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu erleichtern.
Barrierefreie Sanitäreinrichtungen
Sanitäreinrichtungen die speziell gestaltet sind, um den Zugang und die Nutzung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, einschließlich Haltegriffen, ebenerdigen Duschen und angepassten Toiletten.
Barrierefreie Wegeführung
Planung und Gestaltung von Wegen und Zugängen die für alle Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, sicher und zugänglich sind.
Barrierefreiheit
Zustand in dem alle Personen unabhängig von ihren physischen, sensorischen oder kognitiven Fähigkeiten Zugang zu Gebäuden, Produkten, Dienstleistungen und Informationen haben.
Blindenleitsysteme
Taktile und visuelle Orientierungssysteme die blinden und sehbehinderten Personen helfen, sich in Gebäuden und öffentlichen Räumen zu orientieren.
Contrast Sensitivity
Fähigkeit Unterschiede in der Helligkeit zwischen Objekten und deren Hintergrund wahrzunehmen, was für Menschen mit Sehbehinderungen besonders wichtig ist.
Digitale Barrierefreiheit
Maßnahmen zur Gewährleistung dass digitale Inhalte und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind, z. B. barrierefreie Websites und Apps.
Drehkreuze
Zugangsbarrieren Die häufig in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Gebäuden eingesetzt werden, sollten so gestaltet sein, dass sie für Rollstuhlfahrer und Personen mit anderen Mobilitätshilfen zugänglich sind.
Ebenerdige Zugänge
Eingänge und Wege ohne Stufen oder Schwellen Die den Zugang für Rollstuhlfahrer und andere Personen mit Mobilitätseinschränkungen erleichtern.
Erhöhte Schriftzeichen
Taktile Schriftzeichen Die insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen das Lesen von Schildern und Beschriftungen ermöglichen.
Farbkontraste
Einsatz von Farben mit hohem Kontrast um die Sichtbarkeit und Lesbarkeit von Informationen zu verbessern, insbesondere für Menschen mit Sehbehinderungen.
Flexible Raumgestaltung
Anpassbare Raumkonfigurationen Die den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen verschiedener Nutzergruppen gerecht werden.
Gebäudeleitsysteme
Systeme zur Orientierung innerhalb von Gebäuden Die sowohl visuelle als auch taktile und akustische Informationen bereitstellen.
Geländer
Sicherheitsvorrichtungen entlang von Treppen und Rampen Die Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zusätzlichen Halt bieten.
Handläufe
Vorrichtungen entlang von Wegen Treppen und Rampen, die zusätzlichen Halt und Sicherheit bieten.
Hörschleifen
Audiosysteme Die das Hören in öffentlichen Räumen für Menschen mit Hörgeräten erleichtern, indem sie störende Hintergrundgeräusche reduzieren.
Inklusive Planung
Planungsansatz Der die Bedürfnisse aller Nutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, von Anfang an berücksichtigt.
Induktionsschleifen
Spezielle Vorrichtungen zur Verbesserung der Tonqualität für Hörgeräteträger in öffentlichen Räumen.
Jahressichtprüfung
Regelmäßige Überprüfung und Wartung barrierefreier Einrichtungen, um deren Funktionalität und Sicherheit sicherzustellen.
Kognitive Barrierefreiheit
Maßnahmen zur Unterstützung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, wie leicht verständliche Informationen und einfache Benutzeroberflächen.
Kontrastreiche Markierungen
Markierungen mit hohem Farbkontrast zur besseren Erkennbarkeit von Hindernissen und Wegen.
Leitlinien zur Barrierefreiheit
Dokumente und Richtlinien, die Standards und Empfehlungen für die Schaffung barrierefreier Umgebungen festlegen.
Leitsysteme für sehbehinderte Menschen
Systeme aus taktilen und visuellen Elementen, die blinden und sehbehinderten Personen helfen, sich zu orientieren.
Mobilitätshilfen
Geräte und Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen und Aufzüge, die die Fortbewegung und den Zugang zu Gebäuden erleichtern.
Multifunktionale Räume
Räume, die flexibel gestaltet und für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können, um den Zugang und die Nutzung durch alle Personen zu erleichtern.
Niederschwelliger Zugang
Einrichtungen und Angebote, die ohne große Hürden oder Hindernisse genutzt werden können, insbesondere für Menschen mit Behinderungen.
Normen zur Barrierefreiheit
Nationale und internationale Standards, die Anforderungen und Richtlinien zur Barrierefreiheit festlegen.
Orientierungshilfen
Maßnahmen und Einrichtungen wie Beschilderung und taktile Bodenmarkierungen Die Menschen bei der Orientierung in Gebäuden und öffentlichen Räumen unterstützen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Maßnahmen zur Barrierefreiheit in Bussen Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, einschließlich stufenloser Einstiege und taktiler Leitsysteme.
Parkplatzmarkierungen
Spezielle Markierungen und Parkplätze für Menschen mit Behinderungen, die den Zugang zu Gebäuden erleichtern.
Piktogramme
Bildzeichen Die wichtige Informationen leicht verständlich vermitteln und Menschen mit kognitiven oder sprachlichen Einschränkungen helfen.
Qualitätsmanagement
Prozesse und Maßnahmen zur Sicherstellung der kontinuierlichen Verbesserung und Einhaltung von Barrierefreiheitsstandards.
Rampe
Geneigte Fläche Die Höhenunterschiede überwindet und den Zugang für Rollstuhlfahrer und Personen mit anderen Mobilitätshilfen ermöglicht.
Raumakustik
Gestaltung der akustischen Eigenschaften eines Raumes zur Verbesserung der Verständlichkeit und Kommunikation für alle Nutzer.
Sicherheitsbeleuchtung
Beleuchtungssysteme Die bei Notfällen aktiviert werden, um eine sichere Evakuierung zu ermöglichen, einschließlich akustischer und visueller Signale für Menschen mit Behinderungen.
Stufenmarkierungen
Markierungen an den Kanten von Stufen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und die Sicherheit zu verbessern.
Taktiles Bodenleitsystem
System aus taktilen Bodenmarkierungen, die blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern.
Türbreiten
Breiten von Türen, die ausreichend Platz bieten, damit Rollstuhlfahrer und Personen mit anderen Mobilitätshilfen bequem passieren können.
Universelles Design
Designprinzip, das darauf abzielt, Produkte, Gebäude und Umgebungen so zu gestalten, dass sie von allen Menschen, unabhängig von Alter, Größe oder Behinderung, genutzt werden können.